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Spuren der LBE Wer heute aus dem Lübecker Hauptbahnhof heraustritt, der sieht gegenüber dem Bahnhof in Richtung Innenstadt ein prächtiges in roten Ziegelgebäude, es ist die ehemalige Hauptverwaltung der LBE. Noch heute ist über dem Haupteingang zu lesen “Lübeck-Büchener Eisenbahngesellschaft”.
Mit der “Verreichlichung” der LBE war diese Gesellschaft aus juristischer Sicht nicht mehr vorhanden. Dennoch waren die Lokomotiven zunächst noch erkennbar an ihrem Farbkleid, der dem der alten Preußen-Lokomotiven ähnelte. Erst nach und nach wurden sie dem damals üblichen Farbschema angepasst.
Der Stolz der LBE waren die kleinen Stromlinien-Lokomotiven, die von den Lübeckern liebevoll “Micky-Mäuse genannt wurden. Die Reichsbahn brauchte und wollte diese Lokomotiven nicht und schob sie schnell aufs Abstellgleis.
Lok 95 nach 1938 übernommen als 56 3005. Hier als 56 106 bei der “Osthannoverschen-Eisenbahn” Sogar von den Güterwagen der LBE haben wenige überlebt, einer ist heutez.B. im Eisenbahnmuseum in Bochum-Dahlhausen zu sehen. Ich verweise hier auf den Aufsatz von Jörg Windberg "Verbleib erhaltener Fahrzeuge der LBE". Von den den Doppelstockwagen gar nicht zu reden. Von den seinerzeit 8 Doppelstockwagen gibt es heute noch 2 dieses einstmals so modernen Eisenbahnwagens. Einer wird im Firmenmuseum von “LHB” in Salzgitter aufbewahrt. Der andere befindet sich im Besitz des “Vereins Lübecker-Verkehrsfreunde, ist aber leider nicht mehr einsatzfähig. Sein Schiksal ist ungewiß, es hängt am "seidenen Faden". 1938 wurden von der Reichsbahn die Mehrzahl aller Lokomotiven übernommen und in das Nummerschema der DR eingegliedert. Da die Reichsbahn sie als Splittergattungen ansah, wurden die Lokomotiven auch anderen Reichsbahndirektionen zugeleitet. Ein Großteil der Lokomotiven verbleib zunächst auf ihren Stammstrecken. Lübeck wurde der RBD Schwerin zugeordnet, ein Großteil der Strecken der RBD Hamburg.
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