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StartseiteDie Lübeck-Büchener Eisenbahn Vorbemerkungen Groß geworden und zur Schule gegangen bin ich in Osnabrück. Osnabrück war durch die Eisenbahn geprägt. Das Bw Osnabrück 1 war vielen Osnabrückern unter dem Namen "Kamerun" bekannt. Ich kann mich noch gut an "Kamerun" erinnern, es lag an der Strecke nach Bremen. Bedingt durch die Streckenführung, entstand in Osnabrück einer der wenigen Turmbahnhöfe in Deutschland, da sich hier die Strecken Bremen/Ruhrgebiet und Minden/Holland kreuzten. Das Bw 2 entstand dann an der Strecke nach Minden. Osnabrück, damals eine Hochburg der Dampflokomotiven der Baureihe 41. Aber auch 01er waren hier stationiert. Bedingt durch den Umstand, dass ich aus einer Eisenbahnerfamilie kam und damals sowohl als Jugendlicher als auch als Student mit dem "Pfennig-Ausweis" durch die Lande reisen konnte, ohne die Geldbörse arg zu strapazieren, war ich viel mit der Bahn unterwegs. Als ich noch klein war, fuhr die ganze Familie damals häufig mit dem "Haller Wilhelm" nach Bad Rothenfelde zum Spazierengehen und Kaffeetrinken. Als kleiner Bub durfte ich einmal sogar auf dem Führerstand eine Dampflok mitfahren, ich glaube es war damals eine 64iger. Das Eisenbahnvirus hatte mich früh infiziert. Von der "Lübeck-Büchener Eisenbahngesellschaft" wußte ich damals noch nichts. Erst als ich dann 1974 beruflich nach Lübeck zog, kam mir diese Gesellschaft ins Blickfeld. Immer, wenn ich aus dem Bahnhof komme, fällt damals wie heute der Blick auf das frühere Verwaltungsgebäude der LBE. Noch heute prangt der stolze Schriftzug "Lübeck-Büchener Eisenbahn-Gesellschaft"über dem Eingangsportal. So lernte ich auch die mir unbekannten Doppeldeckwagen kennen, die zwischen Lübeck und Hamburg fuhren. Die Literatur über die LBE war in diesen Jahren noch recht dürftig. Wenig bis gar nichts war zu finden. Aufmerksamkeit erzielte dann der in die ursprüngliche Farbgebung zurückversetzte Doppeldeckwagen, der nunmehr vom "Verein Lübecker Verkehrsfreunde" für Sonderfahrten eingesetzt wurde. An einigen dieser Fahrten nahm ich dann natürlich teil.
Die Zahl der Publikationen, die sich mit der LBE beschäftigen ist gewachsen. Als ich dann die Möglichkeiten des Internets für mich entdeckte, war es für mich klar, eine Internet-Site zu basteln, die sich mit der LBE beschäftigt, um diese innovative Privatbahn wieder ins Bewußtsein der Interessenten zu bringen. Insbesondere der Kreis "Freunde der LBE" hat es geschafft, die Erinnerung an die LBE wachzuhalten und auszubauen. Als am 15ten October 1851 Ingenieur Grube eine Einladungskarte zur Eröffnungs-Fest-Fahrt erhielt, konnte er da ahnen, dass diese Bahn noch heute auf Interesse stößt? Das Interesse an der LBE beschränkt sich heute allein auf Privatpersonen. Seitens der "Deutschen Bahn AG" ist das Interesse gering oder überhaupt nicht vorhanden. Wenn der frühere Bahnchef Hartmut Mehdorn davon gesprochen hat "Zukunft braucht Vergangenheit", war das wohl nur auf den "Adler" und den "ICE" gemünzt, denn dazwischen gibt es nichts. Vom Verkehrsmuseum in Nürnberg möchte man sich eigentlich so schnell wie möglich trennen. Eisenbahnmuseen und Eisenbahnhostorie passen nicht zu einer "global Player-Strategie". Die moderne Bahn ist einfallslos, einheitlich und anonym. Eisenbahnvereine und Eisenbahninteressiert wissen ein Lied davon zu singen. Eisenbahn ist in vielen Köpfen unsere Bevölkerung einfach nicht mehr präsent. Das Ziel meiner Site soll es sein, die Liebe zur Eisenbahn wachzuhalten und vielleicht auch zu wecken; natürlich insbesondere zur "Lübeck-Büchener Eisenbahn". Vor kurzem konnte ich einen Taschenfahrplan zum Winterfahrplan 1937 erwerben. Der Werbespruch hat mir gefallen, er soll ein Omen sein.
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Das Interesse an der LBE war geweckt.
